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Rückblick

Internationales Landjugendtreffen: "Herrsching wirkt!" – Feierlicher Abschluss mit Bundesminister Christian Schmidt

Am 22. August 2017 ging das 28. Internationale Seminar für Führungskräfte der Landjugendarbeit für die 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 56 Ländern nach 14 Tagen in Herrsching zu Ende. Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt machte sich ein persönliches Bild über die Netzwerkarbeit.

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars. Quelle: BLE

Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Seminars. Quelle: BLE

Im Beisein von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt versicherte Suren Sewchuran aus Südafrika, dass die Ziele des Führungskräfteseminars voll erreicht worden seien und jeder eine Menge an entsprechenden Werkzeugen für Führungstätigkeiten an die Hand bekommen habe. "Jeder wurde nicht zuletzt durch die veranstaltete Weltkonferenz sehr inspiriert und erhielt viel Futter zum Nachmachen und Umsetzen."

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Stimmen aus dem Seminar

Gruppenbild mit Rind

© BLE

"Eine farbenfrohe Vielfalt in einer sehr bewegenden Atmosphäre" – Chakirath Folakè Arikè Salifou, Benin

Mein Name ist Chakirath Folakè Arikè Salifou. Ich komme aus Benin und ich bin Dozent und Wissenschaftler in der Abteilung Tierproduktion am Polytechnikum der Universität von Abomey-Calavi.

Es ist ein sehr bereicherndes Seminar, durch das ich die Kultur von 60 Ländern, die Herausforderungen der Landwirtschaft und der nachhaltigen Entwicklung weltweit sowie die Herangehensweisen, wie sie gemeistert werden können, kennenlernen konnte.

Interessierte Zuhörerschaft

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"Ein Lernprozess durch partizipatorische und aktive Lehrmethoden der Moderatoren" – Wiame Ahmam, Marokko

Mein Name ist Wiame Ahman und ich komme aus Marokko. Ich arbeite im nationalen Amt für landwirtschaftliche Beratung, einer Regierungsorganisation.

Da Frauen und Jugendliche weiterhin zu den schwächsten Gliedern der ländlichen Gesellschaft gehören, erhalten sie von unserem Amt technische Unterstützung, um kleine Projekte aufbauen zu können und die dafür erforderliche Bildung. Unter diesem Gesichtspunkt war mein Hauptbeweggrund für die Teilnahme an dem Seminar der Erfahrungsaustausch mit anderen jungen Führungskräften aus allen Teilen der Welt und der Ausbau meiner Fachkenntnisse durch das Lernen von anderen Teilnehmern aus anderen Ländern mit unterschiedlichen Kulturen und das Arbeiten in verschiedenen Bereichen mit ähnlichen oder unterschiedlichen Strategien.

Motivierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer

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"Indeed, Herrsching works" – Joshua Masangano, Malawi

Ich bin Fachmann für Agribusiness und ländliche Entwicklung, und ich arbeite als Koordinator der Verbandsdienstleistungen bei der National Smallholder Farmers' Association von Malawi (NASFAM). Diese Organisation sorgt dafür, dass arme Landwirte in Malawi Zugang zu Vereinen und Verbänden erhalten. Ich muss mit Landwirten aus verschiedenen Stämmen in Malawi zusammenarbeiten. Daher war ich der Ansicht, dass ich im Seminar eine gute Gelegenheit hätte zu lernen, wie kommunikative Barrieren überwunden und die Vielfalt der Kulturen und Prozessabläufe genutzt werden können.

Gruppenarbeit

© BLE

Tatsächlich, Herrsching wirkt. Das Zusammenbringen unterschiedlicher Ideen und Sichtweisen ist sehr aufschlussreich.
Wir waren eine Gruppe von 100 Teilnehmern verschiedener Religionen, mit unterschiedlichen politischen Ansichten und wahrlich unterschiedlichem kulturellem Hintergrund. Irgendwie schafften wir es alle, unsere Unterschiede auszublenden und uns auf Dinge zu konzentrieren, die uns einen, auf unsere gemeinsamen Interessen, also unser Engagement für die Jugend.
Genau aus diesem Grund haben wir die zwei besten Wochen unseres Lebens zusammen verbracht.

28. Seminar: Inspiration durch Vielfalt – Herrsching wirkt!

Programm

Qualifizierung und Bildung sind der Schlüssel für die Zukunft der Landwirtschaft und der ländlichen Räume. Das Internationale Seminar vermittelt moderne Bildungs- und Projektarbeit an praxisnahen Beispielen.

Gruppenarbeit

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Im ersten Teil des Seminars werden Führungskompetenzen vermittelt und trainiert. Dazu zählen Kommunikation und Kooperation, Motivation, Gruppendynamik und Konfliktmanagement sowie Präsentations- und Moderationstechniken.

Im zweiten Teil stehen Erfahrungsaustausch zu globalen Herausforderungen, lokalen Lösungsansätzen und Umsetzungsstrategien im Mittelpunkt. An aktuellen Beispielen werden unterschiedliche Methoden zur Stärkung der Eigenverantwortung junger Menschen diskutiert.
Besonders wertvoll und ergiebig ist der moderierte Erfahrungsaustausch. Die Kompetenzen und Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden im Sinne eines Experten-Dialoges gezielt genutzt, um praktische Lösungsansätze zu finden.

Im dritten Teil geht es um die Bewertung und Anwendung der während des Seminars gewonnenen Kenntnisse und die Erarbeitung eines individuellen persönlichen Handlungsplans.

Das Seminar wird durch Fachexkursionen, einem attraktiven Rahmenprogramm und Besichtigungsangebote abgerundet.

Überblick

Workshop

© BLE

Eröffnung und Kennenlernen

  • Vorstellung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, ihres Herkunftslands und ihres Hntergrunds
  • Einteilung in Sprachgruppen / Arbeitsgruppen (E, F, D)
  • Offizielle Eröffnungsfeier

1. Führungskräfte-Training

Kompetenzen und Methoden für die Gruppenarbeit in ländlichen Räumen

  • Gruppenarbeit, Gruppendynamik
  • Motivation, Führung
  • Kooperation, Konflikte
  • Persönliche Begabungen und Talente
  • Kommunikation, Präsentation, Moderation

2. Weltkonferenz 2017 – Umsetzungsstrategien für ländliche Entwicklung

Ideen und Impulse für die Bildungs- und Landjugendarbeit durch den Dialog der Teilnehmerinnen und Teilnehmer über globale Perspektiven und lokale Lösungsansätze.

  • Bildung
  • Ressourcen und Umwelt
  • Ernährung
  • Integration

3. Nachhaltiges Handeln

Ausarbeitung, Überprüfung und Verfeinerung eines individuellen Handlungsplanes der wichtigsten persönlichen Vorhaben mit Beratungs- und Umsetzungs-Unterstützung.

  • Bearbeitung eines Handlungsplans
  • Präsentation und Feedback
  • Beratung und Coaching
  • Transfer-Sicherung
  • Vernetzung der Teilnehmer

Abschluss und Abreise

  • Evaluation
  • Offizielle Abschlussfeier