1962 bis 2009

1. Seminar: 1962

Teilnehmer: 51, vertretene Länder: 24


Gruppenfoto 1962
Gruppenfoto 1962, © Haus der Bayerischen Landwirschaft, Herrsching

An dem ersten Seminar nahmen offizielle Vertreter der UNESCO (Organisation der UN für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN) und der WAY (World Assembly of Youth) sowie 4-H Organisation der USA, der Young Farmers Association Indien und dem Internationalen Studienzentrum für landwirtschaftliche Beratung Wageningen der Niederlande teil. Bei den Teilnehmern setzte sich die Erkenntnis durch, dass gut geplante und methodisch richtig aufgebaute Landjugendarbeit mithelfen kann, den Berufsnachwuchs auf seine künftige Verantwortung vorzubereiten. Die Bildungsstätte in Herrsching erhält den Beinamen "Internationales Studienzentrum für Landjugendarbeit".

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7. Seminar: 1974

Teilnehmer: 25, vertretene Länder: 8


In der Gruppe wird gefilmt.
Der sachgerechte Umgang mit modernen Medien erfordert Übung. © Haus der Bayerischen Landwirschaft, Herrsching

In Vorträgen und Diskussionen sowie auf Besichtigungsfahrten wurden Informationen über die Bedeutung allgemeiner beruflicher Bildungsarbeit in der Bundesrepublik und in den Heimatländern der Teilnehmer vermittelt. Besonderes Gewicht wurde dabei auf die Voraussetzung zur Planung von Landjugendprogrammen gelegt. Für den Erfolg der Landjugendarbeit sind Kenntnisse der Gruppenarbeit genauso wichtig wie der Einsatz geeigneter Hilfsmittel wie Filme, Videorecorder und Tageslichtschreiber, mit deren Gebrauch die Teilnehmer vertraut gemacht wurden.

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8. Seminar: 1976

Teilnehmer: 50, vertretene Länder: 28


Erstes Seminarlogo
Erstes Seminarlogo, © Haus der Bayerischen Landwirschaft, Herrsching

Anwendung eines ersten eigenen Seminarsymbols. Wegen Umbauarbeiten fand in Herrsching die Durchführung in der Landvolkshochschule Feuerstein/Ebermannstadt statt. Das Seminar wurde wieder dreisprachig durchgeführt.

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10. Seminar: 1980

Teilnehmer: 84, vertretene Länder: 51


Baumpflanzung
Als Erinnerung an das 10. Seminar wurde ein Baum gepflanzt. © Haus der Bayerischen Landwirschaft, Herrsching

Eröffnung der Tradition für jedes Seminar einen Baum zu pflanzen. Einsatz von acht Dozenten, die von zwölf Experten mit Vorträgen unterstützt wurden. Schwerpunkte in der Gruppenarbeit waren:

  • Kommunikation
  • soziale Kompetenzen
  • Landjugendarbeit in Verbindung mit Agrarpolitik
  • interregionale Austauschprogramme
  • Zusammenarbeit der internationalen Landjugendorganisationen
  • landwirtschaftliche/ außerlandwirtschaftliche Berufsbildung
  • Landflucht
  • Ansiedlung von Junglandwirten
  • Rolle der Landjugend bei der Entwicklung von Ländern mit unzureichendere Wirtschaftsstruktur

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11. Seminar: 1982

Teilnehmer: 80, vertretene Länder: 43


Der Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Josef Ertl, im Kreis der Teilnehmer.
Der Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Josef Ertl, im Kreis der Teilnehmer. © Haus der Bayerischen Landwirschaft, Herrsching

Während in den vorangegangenen Seminaren der Akzent bei der jeweiligen nationalen Jugendarbeit und der Vermittlung von Kenntnissen gelegen hat, wurde nunmehr verstärkt der praxisbezogenen Landjugendarbeit, wie gruppenbildende Prozesse, Methoden zur Programmplanung und Öffentlichkeitsarbeit und der Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Arbeit mit den Zielgruppen der Vorrang gegeben. Erstmalig standen sechs Dozenten für die Gesamtzeit von drei Wochen zur Verfügung. Daneben hielten fünf Referenten Vorträge.

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12. Seminar: 1984

Teilnehmer: 72, vertretene Länder: 40


Melken einer Kuh durch eine Teilnehmerin während der Fachexkursion
Melken einer Kuh durch eine Teilnehmerin während der Fachexkursion. © Haus der Bayerischen Landwirschaft, Herrsching

Unterteilung in zwei Seminarteile: Gruppenpädagogik und Fachexkursionen. Das Programm ermöglichte den Teilnehmern maximalen Vorteil durch den Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern, die in ihren Ländern verantwortlich für die Landjugendarbeit sind. Es zeigte sich, dass gut geplante und methodisch überzeugende Landjugendarbeit die sozialen und ökonomischen Probleme zu lösen hilft.

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15. Seminar: 1990

Teilnehmer: 73, vertretene Länder: 34


Seminarteilnehmer vor Computern.
Computerarbeit, © Haus der Bayerischen Landwirschaft, Herrsching

Erstmalige Teilnahme von Vertretern der Sowjetunion, der Tschechoslowakei und Ungarns. Sieben erfahrene Dozenten ermöglichten den Verzicht auf zusätzliche Referenten. Mit 23 deutschen Jugendlichen wurde die höchste deutsche Teilnehmerzahl erreicht.

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18. Seminar: 1996

Teilnehmer: 110, vertretene Länder: 67


Gruppe bei der Arbeit um einen Arbeitstisch
Gruppenarbeit, © Haus der Bayerischen Landwirschaft, Herrsching

Einführung in die Planung, Organisation und Durchführung von Gruppenarbeit und Landjugendprogrammen. Nach dem Erfahrungsaustausch wurden unter Anwendung moderner Planungstechniken in Kleingruppen konkrete Projekte erarbeitet. Es wurden Exkursionen, Begegnungen mit Bäuerinnen und Bauern,  Einblicke in die deutsche Berufsausbildung, die Arbeit der Genossenschaften und ländlichen Organisationen der Landjugend angeboten. Plenarsitzungen, Arbeit in den Sprachgruppen, Exkursionen und sprachübergreifende Aktivitäten fanden im Wechsel statt.

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21. Seminar: 2002

Teilnehmer: 80, vertretene Länder: 47


Gruppe beim Gruppenbildungsprozess
Gruppenbildungsprozess, © Haus der Bayerischen Landwirschaft, Herrsching

Zielsetzung des Seminars:

  • Durchführung von Bildungs- und Beratungsmaßnahmen
  • Förderung von Führungskräften im ländlichen Raum
  • Führung von Teams der Jugend im ländlichen Raum
  • Förderung aktiver sozialer und politischer Mitwirkung bei ländlichen Entwicklungsprogrammen
  • Entwicklung von Konzepten für unternehmerische Initiativen
  • Sensibilisierung für den nachhaltigen und ressourcenschonenden Umgang mit Natur und Umwelt
  • Motivation zur Übernahme von Eigenverantwortung und ehrenamtlicher Tätigkeiten

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22. Seminar: 2004

Teilnehmer: 82, vertretene Länder: 50


23. Seminar: 2007

Teilnehmer: 72, vertretene Länder: 36


Bundesminister Seehofer am Rednerpult.
Bundesminister Seehofer, Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. © Haus der Bayerischen Landwirschaft, Herrsching

Seminarziele:

  • Qualifizierung von Führungskräften für ländliche Entwicklungsmaßnahmen
  • Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Jugend im ländlichen Raum
  • Eigenverantwortung in der ländlichen Entwicklung

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