An dem ersten Seminar nahmen offizielle Vertreter der UNESCO (Organisation der UN für Erziehung, Wissenschaft und Kultur) der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UN) und der WAY (World Assembly of Youth) sowie 4-H Organisation der USA, der Young Farmers Association Indien und dem Internationalen Studienzentrum für landwirtschaftliche Beratung Wageningen der Niederlande teil. Bei den Teilnehmern setzte sich die Erkenntnis durch, dass gut geplante und methodisch richtig aufgebaute Landjugendarbeit mithelfen kann, den Berufsnachwuchs auf seine künftige Verantwortung vorzubereiten. Die Bildungsstätte in Herrsching erhält den Beinamen "Internationales Studienzentrum für Landjugendarbeit".
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2. Seminar: 1964
3. Seminar: 1966
4. Seminar: 1968
5. Seminar: 1970
Teilnehmer: 25, vertretene Länder: 12
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6. Seminar: 1972
Teilnehmer: 40, vertretene Länder: 21
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In Vorträgen und Diskussionen sowie auf Besichtigungsfahrten wurden Informationen über die Bedeutung allgemeiner beruflicher Bildungsarbeit in der Bundesrepublik und in den Heimatländern der Teilnehmer vermittelt. Besonderes Gewicht wurde dabei auf die Voraussetzung zur Planung von Landjugendprogrammen gelegt. Für den Erfolg der Landjugendarbeit sind Kenntnisse der Gruppenarbeit genauso wichtig wie der Einsatz geeigneter Hilfsmittel wie Filme, Videorecorder und Tageslichtschreiber, mit deren Gebrauch die Teilnehmer vertraut gemacht wurden.
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Anwendung eines ersten eigenen Seminarsymbols. Wegen Umbauarbeiten fand in Herrsching die Durchführung in der Landvolkshochschule Feuerstein/Ebermannstadt statt. Das Seminar wurde wieder dreisprachig durchgeführt.
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Eröffnung der Tradition für jedes Seminar einen Baum zu pflanzen. Einsatz von acht Dozenten, die von zwölf Experten mit Vorträgen unterstützt wurden. Schwerpunkte in der Gruppenarbeit waren:
- Kommunikation
- soziale Kompetenzen
- Landjugendarbeit in Verbindung mit Agrarpolitik
- interregionale Austauschprogramme
- Zusammenarbeit der internationalen Landjugendorganisationen
- landwirtschaftliche/ außerlandwirtschaftliche Berufsbildung
- Landflucht
- Ansiedlung von Junglandwirten
- Rolle der Landjugend bei der Entwicklung von Ländern mit unzureichendere Wirtschaftsstruktur
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Während in den vorangegangenen Seminaren der Akzent bei der jeweiligen nationalen Jugendarbeit und der Vermittlung von Kenntnissen gelegen hat, wurde nunmehr verstärkt der praxisbezogenen Landjugendarbeit, wie gruppenbildende Prozesse, Methoden zur Programmplanung und Öffentlichkeitsarbeit und der Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse für die Arbeit mit den Zielgruppen der Vorrang gegeben. Erstmalig standen sechs Dozenten für die Gesamtzeit von drei Wochen zur Verfügung. Daneben hielten fünf Referenten Vorträge.
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Unterteilung in zwei Seminarteile: Gruppenpädagogik und Fachexkursionen. Das Programm ermöglichte den Teilnehmern maximalen Vorteil durch den Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmern, die in ihren Ländern verantwortlich für die Landjugendarbeit sind. Es zeigte sich, dass gut geplante und methodisch überzeugende Landjugendarbeit die sozialen und ökonomischen Probleme zu lösen hilft.
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13. Seminar: 1986
Teilnehmer: 80, vertretene Länder: 41
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14. Seminar: 1988
Teilnehmer: 92, vertretene Länder: 45
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Erstmalige Teilnahme von Vertretern der Sowjetunion, der Tschechoslowakei und Ungarns. Sieben erfahrene Dozenten ermöglichten den Verzicht auf zusätzliche Referenten. Mit 23 deutschen Jugendlichen wurde die höchste deutsche Teilnehmerzahl erreicht.
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16. Seminar: 1992
Teilnehmer: 83, vertretene Länder: 49
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17. Seminar: 1994
Teilnehmer: 96, vertretene Länder: 49
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Einführung in die Planung, Organisation und Durchführung von Gruppenarbeit und Landjugendprogrammen. Nach dem Erfahrungsaustausch wurden unter Anwendung moderner Planungstechniken in Kleingruppen konkrete Projekte erarbeitet. Es wurden Exkursionen, Begegnungen mit Bäuerinnen und Bauern, Einblicke in die deutsche Berufsausbildung, die Arbeit der Genossenschaften und ländlichen Organisationen der Landjugend angeboten. Plenarsitzungen, Arbeit in den Sprachgruppen, Exkursionen und sprachübergreifende Aktivitäten fanden im Wechsel statt.
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19. Seminar: 1998
Teilnehmer: 86, vertretene Länder: 54
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20. Seminar: 2000
Teilnehmer: 79, vertretene Länder: 52
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Zielsetzung des Seminars:
- Durchführung von Bildungs- und Beratungsmaßnahmen
- Förderung von Führungskräften im ländlichen Raum
- Führung von Teams der Jugend im ländlichen Raum
- Förderung aktiver sozialer und politischer Mitwirkung bei ländlichen Entwicklungsprogrammen
- Entwicklung von Konzepten für unternehmerische Initiativen
- Sensibilisierung für den nachhaltigen und ressourcenschonenden Umgang mit Natur und Umwelt
- Motivation zur Übernahme von Eigenverantwortung und ehrenamtlicher Tätigkeiten
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Seminarziele:
- Qualifizierung von Führungskräften für ländliche Entwicklungsmaßnahmen
- Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen der Jugend im ländlichen Raum
- Eigenverantwortung in der ländlichen Entwicklung
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24. Seminar: 2009
Teilnehmer: 72, vertretene Länder: 41
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